Hannover: Heidenheims Frank Schmidt so lange da wie zehn 96-Trainer

Von dieser Kontinuität ist 96 Lichtjahre entfernt.

Bei 96-Gegner Heidenheim arbeitet der dienstälteste Trainer im deutschen Profi-Fußball. Frank Schmidt (45) übernahm den Job 2007 – und hat ihn auch 12 Jahre später noch.

Zum Vergleich: In diesem Zeitraum verschlissen die Roten zehn Trainer (Mirko Slomka, Thomas Doll, André Breitenreiter, Daniel Stendel, Thomas Schaaf, Michael Frontzeck, Tayfun Korkut, Mirko Slomka, Andreas Bergmann, Dieter Hecking).

Nach der Entlassung von Mirko Slomka sucht 96 den vierten Trainer in elf Monaten. „Wahnsinn“, sagt Schmidt im BILD-Gespräch: „Es steht mir nicht zu, Ratschläge zu erteilen.

Aber ich glaube felsenfest daran, dass Kontinuität und Zusammenhalt entscheidende Faktoren sind, gerade wenn es nicht läuft. Dass man nicht nur miteinander, sondern auch füreinander spricht.“

Auch Schmidt hatte Krisen. Als Heidenheim vor zwei Jahren in Abstiegsgefahr geriet, schien er zu wackeln. Aber Boss Holger Sanwald, seit 25 Jahren an der Spitze des FCH, hielt fest zu seinem Trainer. Heidenheimer Konstanz eben.

„Man braucht schon Rückgrat und Zusammenhalt“, sagt Schmidt, „man muss auch mal die einen oder anderen äußeren Einflüsse an sich abprallen lassen“.

Heißt: In der Meinung fest bleiben, sich nicht vom Druck der Fans und Medien lenken lassen. „Und die ganzen Trainerwechsel bringen auch nicht automatisch Erfolg.“

Vor dem 13. Spieltag ist Heidenheim (17 Punkte) oben dran, Hannover (14) unten drin. Wie fühlt sich die Favoritenrolle an?

Schmidt lachend: „Moment! Es sind gerade mal drei Punkte dazwischen. Bei 96 ist es eine Frage der Zeit, bis die Qualität, die diese Mannschaft zweifelsohne hat, zur Entfaltung kommt. Die Favoritenrolle kann ich leider nicht annehmen, die liegt bei Hannover.“

Ice.T.AgeDogramsesgerku@live.de

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